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Emma und Isla Stoffe

Faden. Fasern. Stoffe.

Unser Nähset

Bei Neptune verwenden wir verschiedene Garne, um unsere Stoffbibliothek aufzurüsten. Auch wir sind große Befürworter natürlicher „Bewegung“, aber wir scheuen auch nicht vor moderneren Chemiefasern wie Polyester zurück, wenn sie dazu beitragen, die Struktur des fertigen Textils zu verbessern. Nachfolgend haben wir für Sie ein Charakterprofil der einzelnen Kerngarne zusammengestellt, die wir in unseren „Meterwarestoffen“ verwenden, damit Sie sicher sein können, dass Sie auf dem richtigen Weg sind.

Baumwolle

Der Anbau von Baumwollpflanzen ist eine hohe Kunst, die seit Jahrtausenden auf der ganzen Welt praktiziert wird. Wir verwenden Baumwolle vorwiegend zur Herstellung unserer Samtstoffe. Es ist die Option, die wir als die glücklichste Kombination aus natürlichem, weichem und elastischem Material empfinden und die Samt zu einem alltäglichen Luxus werden lässt. Im Gegensatz zu reinem Polyester-Samt kann sich der Flor bewegen und Charakter entwickeln, aber er hält dem Alltag mehr stand als Seide. Wir wählen auch Baumwolle, um einige unserer hochwertigen Leinenmischungen herzustellen.

Eigenschaften

    Stärke: Baumwollpflanzen mögen wie Zuckerwattebällchen aussehen, aber sie sind bemerkenswert stark. Es ist unglaublich schwierig, Baumwolle zum Reißen zu bringen, und verspricht sie stets Haltbarkeit, ob allein oder mit einer anderen Faser verwendet.

    Weich: Baumwolle ist aber gleichzeitig auch weich. Jeder einzelne Baumwollstrang mag zäh sein, aber beim Anfassen ist er schön weich. Baumwolle bietet das Beste aus beiden Eigenschaften.

    Atmungsaktiv: Ähnlich wie Wolle lässt die natürliche Struktur der Baumwolle die Luft zirkulieren. Das bedeutet, dass Gerüche, die von der Küche ins Wohnzimmer gelangen, weitaus seltener in den Textilien hängen bleiben und dass es auch hilft, die Körpertemperatur zu regulieren.

    Hypoallergen: eine weitere Qualität, die sie mit Wolle gemeinsam hat – Baumwolle ist von Natur aus hypoallergen.

Verwendet für

Wir verwenden Baumwolle in unseren Stoffen Isla, Emma, Clara, Jack und Anna.

Wolle

Es gibt verschiedene Wollsorten, von ultra-warmem Alpaka bis hin zu extrem weicher Lammwolle und Kaschmir (die Sie in einigen unserer Überwürfen und Decken finden). Aber für unsere Meterware verwenden wir Schafwolle.

Eigenschaften

    Wärme: Wolle ist ein fabelhaftes Isoliermaterial. Dies ist eines der Dinge, die die Menschen am meisten lieben. Gemütlichkeit ist hier selbstverständlich.

    Atmungsaktiv: Dabei wird oft übersehen, dass Wolle auch sehr atmungsaktiv ist. Im Sommer lässt sie also die Luft zirkulieren, im Winter aber hält sie sie. Dies macht Wolle perfekt für alle Jahreszeiten.

    Textur: diese kann in beide Richtungen gehen Manche Menschen lieben Wolle wegen ihrer kratzigen Textur, andere finden sie etwas irritierend. Sie wird sich nie so seidenweich anfühlen wie Baumwolle, aber wir haben hart daran gearbeitet, unserer Wolle einen Griff zu verleihen, der so weich wie möglich auf der Haut ist, ohne den natürlichen Charakter zu verfälschen.

    Hypoallergen: ideal für Allergiker.

Verwendet für

Wir verwenden reine Wolle in unseren Stoffen Angus, Elliot, Ewan, Hamish und Hector.


Leinen

Leinen wird aus den Fasern der Flachspflanze hergestellt und ist eines der ältesten Garne überhaupt. Es ist das Herzstück unserer größten Stofffamilie, mit derzeit sechs Leinenmischungen in unserem Portfolio.

Eigenschaften

    Stärke: Leinen ist bekannt für seine Robustheit, wenn es sorgfältig geerntet wird und die Fasern nicht beschädigt werden. Es ist eine ausgezeichnete Wahl für stark frequentierte Bereiche oder für Häuser mit Kindern oder Haustieren.

    Charakter: Von allen unseren Garnen ist Leinen wohl das mit der natürlichsten Textur und Varianz. Es wurden Techniken entwickelt, um zu versuchen, die Knötchen im Leinen in anderen Garnen nachzuahmen, aber nie ganz mit der gleichen Wirkung. Es ist alles Teil seines natürlichen Charakters. Je höher der Anteil an Leinen in einer Mischung, desto mehr Knötchen. Ohne sie wäre es kein echtes Leinen.

    Atmungsaktiv: Wie bei Wolle und Baumwolle als Naturfaser ist auch Leinen atmungsaktiv, was es zu einer ausgezeichneten Ganzjahresoption macht.

Verwendet für

Wir verwenden Leinen in den folgenden Stoffarten: Hugo, Archie, Clara, Imogen, Agatha, Gabriela, Finian, Lara, Emma und Jack. Jedes Mal variieren die Veredelungstechnik, das Gewicht des verwendeten Leinens und die Mischung.

Knötchen. Fussel? Pilling?
Die Erklärung.

Kurz gesagt sind Knötchen erhobene Stellen im Stoff, die man typischerweise an kleinen Punkten und Noppen erkennt. Sie sind charakteristisch für Naturfasern, besonders für Leinen.

Diese Knötchen entstehen, wenn kürzere Fasern miteinander verknotet werden, um sie zu verlängern. Sie können aber auch schon vor dem Verknoten am Faden auftauchen. Warum? Weil die Natur keine identischen Stränge schafft. Dieses Merkmal ist kein Fehler, ganz im Gegenteil, es ist das wahre Kennzeichen eines natürlichen Gewebes und macht jedes Stück einzigartig.

Leinen ohne Knötchen ist wie Holz ohne Maserung.

Polyester

Die Struktur von Polyester ist komplex, aber kurz gesagt, es ist eine synthetische Faser, die häufig bei der Herstellung von Geweben verwendet wird.

Eigenschaften

    Stärke: Polyester ist unglaublich haltbar. Es kann über die Zeit gedehnt werden und verliert trotzdem nichts von seiner Spannkraft. Dies ist eine weitere Möglichkeit, ein Textil robuster zu machen.

    Farbbeständigkeit: Genau wie Viskose ist Polyester hervorragend geeignet, um Farbe festzuhalten und die Lebendigkeit zu erhalten, wo einige natürliche Garne zu kämpfen haben.

    Nicht so atmungsaktiv: Der größte Nachteil von Polyester ist die Tatsache, dass es nicht wie eine Naturfaser atmen kann. Das ist viel mehr ein Problem, wenn Polyester in der Kleidung verwendet wird, aber wir sind uns dessen immer noch sehr bewusst und verwenden es daher in kleinsten Mengen.

Verwendet für

Wir verwenden eine kleine Menge Polyester (nur 10 %), damit unser Baumwollsamt Isla seine Farbe behält. Auch unser mittelschweres Leinen, Archie, wird teilweise aus dem gleichen Grund mit Polyester hergestellt, weil es ein unglaublich strapazierfähiges und pflegeleichtes Material ist.


Viskose

Viskose liegt irgendwo zwischen einer natürlichen und einer synthetischen Faser. Der Rohstoff ist Zellulose, die in „Holzschliff“ enthalten ist, dann aber einen langen Prozess durchläuft, bevor sie offiziell zu Viskose wird. Es wird oft gleichbedeutend wie Rayon (früher als Kunstseide bekannt) verwendet, obwohl sie nicht ganz dasselbe sind.

Eigenschaften

    Weichheit: Das ist vielleicht die Qualität, für die Viskose am bekanntesten ist. Sie fühlt sich nicht nur schön auf der Haut an, sondern verleiht den Stoffen auch einen schönen Faltenwurf. Gut geeignet zur Kombination mit einer Naturfaser, die etwas mehr Weichheit braucht, oder sogar mit einer, die schon weich ist und richtig flauschig werden soll.

    Farbbeständigkeit: Einige Naturfasern haben Probleme beim Erhalten der Farbe. Da kann Viskose helfen. Die Farbe haftet fabelhaft an ihr, selbst die hellsten und strahlendsten Töne.

    Absorbiert Feuchtigkeit: Einer der Nachteile von Viskose ist jedoch, dass sie leicht Feuchtigkeit aufnimmt und somit anfälliger für Flecken ist. Daher eignet sie sich viel besser als Zusatz in Mischgeweben.

Verwendet für

Wir verwenden einen Hauch von Viskose in unseren Stoffen Clara, Agatha, Gabriela, Emma und Lara.

Was verstehen wir unter „Griffigkeit“?

Ganz einfach gesagt, wie sich ein Stoff anfühlt, wie er sich greifen lässt. Dieses Wort verwenden wir, wenn wir das Gefühl unserer Stoffe beschreiben, im Gegensatz zu „Textur“. Einige Stoffe haben eine Griffigkeit, die sie für bestimmte Zwecke besser geeignet macht. Zum Beispiel haben bestimmte Stoffe einen besseren Faltenwurf als andere, was sie ideal für Gardinen im Gegensatz zu Polstern macht.

Velvet

Velvet isn’t technically a yarn – cotton, polyester, silk or a blend of fibres can be used to make it – but the way it’s made means it’s entirely different from any other fabric, so we thought it deserved a special mention.

    A bit like a field of grass, velvet’s fibres stand up vertically, rather than lying flat like most woven fabrics. It’s what’s known as a ‘pile’ or ‘nap’. You make it by layering two pieces of fabric and stitching them together. A guillotine then cuts the stitching apart, which is what forms the pile of the velvet.

    Because there are so many tufts of fabric sat close together, velvet has a soft, plush texture. It’s also light-reflective: you’ll notice that the velvet changes shades depending on the angle of the fibres. Yarns like silk will make for an even shinier velvet, while our combination of cotton and polyester is subtler.

It does also mean that – just like that field of grass – the fibres can bend over and lie flat in places when you press down on them. That’s why velvet can look like it has marks on it when it comes out of the packaging or after you’ve been using it for a while. It’s all part of velvet’s ageing process. Like leather that cracks with age, it’s what gives it its character. But if you’d prefer, you can use a velvet brush to push the pile back into place, or a light steam for stubborn marks.