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Über die bescheidenen Anfänge sind Streifen längst hinaus und haben seither eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Von den großen Modehäusern gefeiert und  von Innenarchitekten geliebt, wurden Streifen auch vom britischen Königshaus getragen. Am Aussehen hat sich seitdem wenig geändert und doch wandeln sich Streifen von Saison zu Saison, erfinden sich immer wieder neu und überraschen ihre große Fangemeinde immer wieder mit einem neuen Look.

Kurze Vorgeschichte
Streifen hatten einen schweren Start. Einst nur von Gefangenen und Clowns getragen, begannen sich 1858 die Dinge zu ändern, als Streifen für die Uniform der französischen Matrosen adaptiert wurden. Genau diese Uniform war die erste Interpretation des Bretonischen Streifenshirts.  Das ursprüngliche Design zeichnete sich durch 21 horizontale Streifen aus, stellvertretend für jeden Sieg Napoleons. Sprung zur 20. Jahrhundertwende: Als Coco Chanel an der französischen Riviera Urlaub machte und die gestreifte Uniform der Seemänner sah, beschloss Sie, eine maritime Kollektion herauszubringen. Das war die Geburtsstunde der Streifen in der Mode.

Streifen: hier eine handvoll der beliebtesten Stile

Einer, den wir alle kennen und lieben ist der Bretonische oder Marinière Stil. Ursprünglich eine horizontale Anordnung von marineblauen und weißen Streifen im gleichen Abstand; heute findet man diese in allen Farben.

Dann gibt es die Bayadère Streifen. Oft an den lateinamerikanischen Küsten getragen, ist dieser Stil für seinen mehrfarbigen Look bekannt. Kombiniert werden meist  lebendige und kräftige Farben zu kontrastierenden Streifen.

Nadelstreifen sind die dünnsten der Streifen Familie und sind zum Synonym des Executive-Looks geworden.

Dann gibt es die Railroad Streifen. Die Streifen mit dem wohl größten Vintage Charakter. Die Railroad sind nadelstreifenfein haben aber weiche Kanten, fast schon von  subtiler Unschärfe in einer engen, vertikalen Anordnung.

Stars and Stripes: weltberühmte Ikonen als Streifenträger
Pablo Picasso. Andy Warhol. Audrey Hepburn. James Dean. Brigitte Bardot. Alexa Chung. Kurt Cobain. Coco Chanel. Die Herzogin von Cambridge.


Streifen bei Neptune Frühjahr/Sommer 16

Für unseren ersten Ausflug ins Reich der gemusterten Stoffe war der Streifen einfach Pflicht. Nach längerer Qual der Wahl kreierten wir Agatha -  ein Gewebe, das mit Farbe, Breite und Abstand spielt. Ursprünglich designt um es vertikal zu verwenden, haben wir festgestellt, dass es horizontal genauso schön aussieht. In Navyblau ist es traditionell nautisch, während Oyster Pink und Stone die sanftenTöne eines Sandstrands aufgreifen.


Streifen Styling
Mit Streifen ist es eigentlich ganz einfach. Wie bei allem, können Sie auch hier so mutig sein wie Sie möchten. Wir haben Bodendielen gesehen, die in alternierenden Streifen lackiert waren, dasselbe an den Wänden – nur nicht in ein und demselben Raum. Wenn sie auf Nummer sicher gehen wollen, halten Sie sich an eine Farbe, die in einer komplementären Palette zu finden ist. Wenn Sie Spaß am Spiel haben, dann gehen Sie den Mittelweg: Experimentieren Sie mit gestreiften Polstermöbeln, dekorativen Einzelstücken, kontrastreichen Farben und Mustern (wie unser Mix aus den Stoffen Gabriela Ikat mit Agatha Stripes) und verschiedenen Arten von Streifen. Streifen können relaxed wirken, sollten aber nicht unterschätzt werden, von Zeit zu Zeit kollidieren sie gerne. Pikfein oder leger, beides funktioniert mit Streifen. Nicht nur im  Fashion- oder Interieurbereich sind sie ein Allrounder.


Streifen by Neptune