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WIE MAN

mit Texturen dekoriert

Es ist mehr als nur ein haptisches Erlebnis. Texturen –wie Stoffe und Oberflächen- werden auf den ersten Blick sinnlich wahrgenommen, noch bevor man das Material überhaupt berührt.

1.    Nachdenken
Definieren Sie den optischen Look Ihres Raums, wenn Sie es nicht bereits getan haben. Wenn Sie sich ohne Konzept auf Texturen stürzen, können sie erdrückend wirken. Markante Texturen erfüllen den  Raum mit einer gemütlichen Stimmung, während weiche Eleganz versprühen. Knallige, satte Farben wirken am besten auf glatten Oberflächen, während neutrale Paletten mehr Toleranz zur Abwechslung erlauben. Wenn Sie Ihren Stil finden und das Endergebnis visualisieren, werden Sie wie von selbst zu den richtigen Stoffen greifen.

2.    Erweitern Sie Ihren Horizont
Wenn man von Textur spricht, denken die meisten zuerst an Stoffe wie Teppiche, Decken, Kissen und Vorhänge. Aber versuchen Sie über das Naheliegende hinaus zu denken, denn jeder Zentimeter Ihres Raums ist von Textur gezeichnet.  Bodenbeläge, Wandfarben, Beleuchtung, Möbel – alles ist texturiert und hat Struktur. Selbst im Bereich der Accessoires hat alles eine eigene Textur. Stellen Sie sich diese Küche ohne die Massivholzvertäfelung vor, ohne geflochtener Weidenkörbe, grüne Zweige, ohne die aufgestellten Holzschneidebretter und ohne Kupferglanz.  Textur gibt dem Zimmer eine Seele.

3.    Finden Sie die Balance
Mit Textur überladene Räume können jedoch Ihre Wirkung verlieren, daher ist es ratsam, sich schrittweise auf das gewünschte Ergebnis hinzuarbeiten. Recherche im Vorfeld ist wichtig. Blättern und stöbern Sie in Zeitschriften und auf Pinterest oder Houzz um Ihre Must-Haves zu entdecken. Wenn Sie sich in drei Ideen ganz besonders verliebt haben (z. B. Holzverkleidung an Wänden oder Decken, gewaschene Leinenstoffe und eine Bücherwand mit einem Mix aus zerfetzten und nagelneuen Büchern), dann integrieren Sie diese als erstes in den Raum. Begutachten Sie erst das Ergebnis, dann können Sie eine weitere Ebene hinzufügen und eine weitere. Sie werden wissen, wann genug ist.

4.    Nicht vergessen: Gegensätze ziehen sich an
Glatte und geschmeidige Oberflächen sehen wunderschön aus. Raue und Schroffe erregen aber genauso viel Aufmerksamkeit. Der Volksmund weiß: Gegensätze ziehen sich an. Ein super schicker Glastisch mit einer dicken Decke darunter zum Beispiel. Brechen Sie mit alten Traditionen und probieren Sie Hochglanzfarbe an den Wänden und matte Farbe auf dem Holzwerk aus.  Ein eleganter Spiegel vor einem Hintergrund aus Sichtbeton wird zum Blickfang. Und glauben Sie uns, nicht jedes Element in Ihrem Raum muss schön sein. Nach einem Design-Workshop bei der Innenarchitektin Rita Konig wissen wir, dass manchmal gerade das Zusammenspiel von schön und hässlich einen Raum interessant macht. Eine müde Lampe mit einem schiefen Schirm platziert auf einem antiken Tisch sah einfach großartig aus. Sie lehrte, wie Hässlichkeit einem Raum Textur geben kann. Eine Philosophie, der nicht jeder folgen wird, von der wir aber bezeugen können, dass sie wahr ist.

Obwohl wir uns selbst nicht als Trendfolger sehen und Zeitlosigkeit unsere Designs ausmacht, haben wir mit einigen Textur-Trends unserer Frühjahr/Sommer-Kollektion 2016 den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Texturen der Natur kommen ins Innere und das Innere in die Natur. So ist eine kleine Überraschung immer garantiert.  Im Hausinneren verbinden uns natürlichen Strukturen mit der Natur draußen und im Freien kreieren wir, durch Accessoires wie Kerzen, Decken und Kissen, häuslichen Komfort.


TEXTUREN

Für offene Wünsche

Holzmaserung: von Holzscheiten über Deckenvertäfelung bis zu rustikalen Schneidebrettern. Holz ist ein Muß
Fliesen: So viele verschiedene Formen, Größen, Farben und Muster und so einfach zu pflegen.
Flora und Fauna: Wo immer es geht greifen wir den Bezug zur Natur auf. Wenn Grüne Pflanzen und Blumen nicht Ihr Ding sind, versuchen Sie’s mit Kräutertöpfen oder Weidenzweigen in einer Vase.
Textilien: Denken Sie an langflorige Teppiche und Kissen in verschiedenen Stoffen und an Vorhänge, die schwer auf den Boden fallen.


Textur

bei Neptune